Bis heute kaufen Industrieländer aus afrikanischen Ländern vor allem Agrarerzeugnisse und Rohwaren zu niedrigen Preisen. Die Weiterverarbeitung und damit die Schaffung von „Mehrwert“ übernehmen die Industrieländer selbst. Im ungünstigsten Fall wird die verarbeitete Ware zu hohen Preisen in die Rohstoffländer zurück verkauft.

Rohstoff-Export: Ein historisch gewachsenes Minusgeschäft für Afrika.
Denn ein großer Teil seiner Menschen bleibt auf diese Weise abgeschnitten vom wachsenden Know-how und vom Wohlstand, der aus seinen eigenen Ressourcen erwächst. Vor diesem Hintergrund gewinnt die „Entwicklungshilfe“, die von Europa nach Afrika fließt, eine fast ironische Bedeutung.

Der einzige Ausweg: Qualitätsprodukte selbst herstellen.
Und genau das machen wir mit LIEBFEUER in Nigeria, einem der vielfältigsten Länder Westafrikas. Das Durchschnittsalter der Menschen beträgt knapp 18 Jahre (das in Deutschland 45,9 Jahre). Entsprechend brauchen Millionen junger Menschen vor Ort eine gute Ausbildung und die Chance, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Schon heute ist Nigeria die größte Volkswirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent – vor Südafrika. Die Weltbank zählt unser Land bereits zu den „Schwellenländern“. Es macht also Sinn, vor Ort mit „Start-ups“ wie unserem Unternehmen die Wirtschaft vor Ort aufzubauen und Menschen auf diese Weise tragfähige Einkommensgrundlagen zu bieten.

Mit LIEBFEUER ermöglichen wir faire Arbeit, anständige Löhne und gute Ausbildung:
Dabei setzen wir klare Prioritäten auf: nachhaltiges Ressourcenmanagement, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Minimierung der Umweltverschmutzung, Wissenstransfer an die lokale Bevölkerung, Integrität der Versorgungskette, sauberes Wasser, Bildung und Armutsbekämpfung.

• Mit unserer Holzkohlefabrik in Enugu, im Südosten Nigerias, geben zur Zeit 90 Familien ein sicheres Einkommen.

• Wir zahlen unseren gering qualifizierten Arbeitskräften 15% mehr als das monatliche Durchschnittsgehalt.

• Wir arbeiten nach europäischen Standards für Arbeitssicherheit und Gesundheit.

• Wir schulen unsere Zulieferer für die nachhaltige Bewirtschaftung von Waldbeständen und vereinbaren mit Ihnen dazu verbindliche Standards.

• Wir bieten lokalen Farmern Schulungen in den Bereichen Brandverhütung und Rebschnitt an.

• Wir spenden 5% unserer Nettogewinne in Nigeria an Schulen, Krankenhäuser und Trinkwasserprojekte vor Ort.